Miito will revolutionieren, wie wir in Zukunft Wasser kochen – und damit eine Menge Energie sparen

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Wer heutzutage mit einem herkömmlichen Wasserkocher seinen Tee oder Kaffee zubereitet, erhitzt meist mehr Wasser, als er eigentlich dafür benötigt – und verschwendet dadurch Energie. Das mag im Einzelfall betrachtet nicht viel sein, doch hochgerechnet kommt eine stattliche Summe heraus. Diese Beobachtung trieb den deutschen Erfinder Nils Chudy dazu an, einen neuartigen Wasserkocher zu entwickeln, der nur die benötigte Menge an Flüssigkeit erhitzt.

Herausgekommen ist mit Miito ein durch Induktion aktivierbarer Heizstab, der Flüssigkeiten direkt im Zielgefäß erwärmt und damit Energie und Zeit sparen soll. Für eine Tasse Tee wird also beispielsweise nur noch das Teewasser in der Tasse zum Kochen gebracht. Künftige Versionen von Miito sollen Flüssigkeiten auch gezielt auf bestimmte Temperaturen erhitzen können – etwa 70 Grad für grünen Tee. Eine Crowdfunding-Kampagne soll laut Guardian bereits geplant sein.

Update (12.05.2015): Miito kann nun pünktlich zum Start von Kickstarter auf Deutschland über die Crowdfunding-Plattform finanziert werden. Die Kampagne geht bis zum 14. Juni. Die günstigsten Miito Geräte waren im Early-Bird-Special für 75 Euro zu haben, nun liegt der Preis bei 90 Euro.

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About Author

Kam über die Auseinandersetzung mit Peak Oil zu den Themen Ressourcenknappheit, Energiewende und Transition Town Movement. Schreibt sonst für einen Technikverlag über IT-Themen und Mobile Computing.

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